12Sep/16

Gartengestaltung

Da wir von der Terrasse „ebenerdig“ also mit gleichem Niveau auf unseren Rasen wollen (auch um für die Kinder keine weiteren Stolperkanten zu haben), haben wir uns entschieden das Niveau des Rasens/der Rasenfläche um einige cm anzuheben und an die Terrasse anzupassen. Kurz gesucht und fündig geworden – Mutterboden ist teuer, manchmal hat man aber auch Glück und er wird verschenkt, weil er einfach weg muss. Meistens ist der Transport allerdings das Schwierigste und das Teuerste. Wir hatten Glück, da an einer anderen Stelle in der Nähe Mutterboden weg musste, konnte uns dieser zur Verfügung gestellt werden.
So wurden uns ca. 45 Kubikmeter Mutterboden gebracht – 3 LKW-Ladungen. Da die Zufahrt von der Straße her noch möglich war (für den Hausbau hatten wir ein Stück Mauer entfernt) konnte der LKW rückwärts in den Gartenbereich einfahren und abkippen. Wir haben seeehr lange den Grund mit Schaufel und Schubkarre auseinandergezogen und verteilt…

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Dann konnte ich endlich wieder die Mauer schließen (Mauersteine mit Beton ausbetoniert). Den Beton haben wir nicht selbst angemischt – ich hätte für 1/4 Kubikmeter 10x 20Kg Säcke (Beton, Kies, Sand) selbst holen müssen, aufladen/abladen und im Mischer anrühren und das ganze für 27€. In der Nähe haben wir eine Fertigbeton-Firma. Dort konnte ich die gleiche Menge im Hänger holen – das ganze mit Verzögerer für 35€. Die Mehrausgaben von 8€ sind definitiv kreuzschonender, zeitsparender und lohnen sich hier auf jeden Fall!

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Zum Nachbar hin haben wir (um den Holzzaun zu schützen und Höhendifferenz auszugleichen) ebenfalls Mauersteine verarbeitet. Hier haben wir allerdings nur ein Schotterstreifen hergestellt, diesen verdichtet und dann die Mauersteine (jeweils 2 Stück übereinander versetzt) trocken gesetzt. Die Steine haben wir dann mit Grund/Erde aufgefüllt, diese eingeschlämmt und verdichtet. Oben haben wir etwas Platz gelassen (ca. 10 cm) um später Blumenerde einzubringen und etwas zu pflanzen…
Den Mutterboden haben wir dann gefräst, gerecht und gerade gezogen – wie wir finden: hat gut geklappt!

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Jetzt mussten wir den Höhenunterschied zum Hof hin irgendwie „abfangen“. Zuerst haben wir unsere drei Findlinge (die hatten wir schon) auf ihre Position gesetzt und dann wollten wir die „Lücken“ dazwischen mit Steinen füllen.

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Fertige (Beton-)Mauersteine kosteten uns zu viel – der Stückpreis lag bei 9€ aufwärts. Glücklicherweise gibt es in unserer Region auf und in den Feldern den sogenannten Jurakalkstein. Mit diesen Steinen sind hier in der Region bereits vor langer Zeit Gebäude und Mauern gebaut worden – da der Rohstoff eben vor Ort in ausreichender Menge war. Für uns also eine „heimische“ Variante, die uns auch gefällt!
Die Bauern erfreuen sich natürlich nicht diese Steine in den Feldern zu haben und meistens ziehen sie diese Steine in eine Ecke am Feldrand und sie sind froh, wenn die Steine jemand „abholt“ und verwerten kann. Natürlich ist die Erlaubnis des Besitzers/des Bauern vorausgesetzt! So haben wir uns diese Kalksteine in mehreren Fahrten geholt und angefangen eine Trockenmauer zu setzen.

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Wir haben es etwas „geschwungen“. Die Steine wurden auf einen tragfähigen Untergrund gesetzt (verdichteter Schotter), und dann wird fleißig gepusselt – welcher Stein passt am besten auf den anderen Stein – Erde auf die Steine geworfen, nächster Stein obendrauf, einschlämmen. Anleitungen für eine Trockenmauer gibt es zuhauf im Netz. Passenderweise hatten wir auch recht viereckige Steine und zwei relativ „gerade“ Steine, die wir zu einem kleinen Treppenaufgang zur Terrasse gesetzt haben: so ist es möglich von der Terrasse in den Hof zu gelangen.

gartenstufen

Den Pflanzstreifen direkt an der Terrasse haben wir gleich dick mit Rindenmulch belegt, damit das Unkraut nicht so stark kommt (es kommt trotzdem – man kann es nur leichter herausziehen). Wenn man es 10-15cm dick auflegt, soll angeblich kein Unkraut mehr durchkommen. Unkrautsamen der von oben auf den Rindenmulch fällt (Wind, Vögel, etc.) wird trotzdem keimen…

blumenstreifen

Meine Familie überraschte mich zu meinem Geburtstag mit einem Fahnenmast – den ich mir zugegeben schon lange gewünscht habe! Loch gebuddelt, Gartenbeton gekauft und einbetoniert. Gartenbeton oder Landschaftsbaubeton lässt sich leicht „anrühren“ – wobei es eigentlich kein Rühren ist: Beton (in Pulverform) ins Erdloch schütten, Wasser drauf – fertig. Es ist kein umrühren nötig – fest nach 60 Minuten, trocken und belastbar nach 24 Stunden! Klasse Zeug für Zaunpfosten, Masten, Wäschespinnen, etc. eben alles was keine DIN-gerechte Verarbeitung braucht.

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Endergebnis Trockenmauer:

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28Jul/16

DIY – 100W Baustrahler für 16€

Ein Baustrahler muss her. Am liebsten mit LED, weil Energiesparender und moderner. Schnellcheck bei Amazon mit dem Ergebnis: ein Halogenstrahler ist deutlich günstiger als einer mit LED.
Da ich keine anderen Vorgaben hatte hinsichtlich Größe und oder Transportabilität etc. gab es also nur den Preis: so günstig wie möglich!

Challenge Accepted!

Nach einer kurzen Recherche fand ich eine 100W LED (Selbstbausatz – also ohne Elektronik etc.) für 40€ bei den üblichen Elektronik-Versandhäuser. Oder eben China-Ware für 4,00€ inkl. Versand aus China (wie machen die das blos?). Na egal – mit 4,00€ kann man nicht viel falsch machen. Hinsichtlich der Qualität gab es eigentlich nur positive Berichte. Der Langzeittest wird es zeigen…

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Klar war, dass bei 100 Watt einiges an Abwärme anfällt, die „abgeführt“ werden muss. Ich hatte noch einen Kühlkörper von einem alten PC inkl. Lüfter. Also die LED mit Wärmeleitpaste versehen und auf den Kühlkörper gesetzt und verschraubt.

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Die Lichtstärke wird vom Strom bestimmt und der Widerstand einer LED verändert sich in Abhängigkeit zur Lichtleistung. Anstatt eine gleichmäßige Helligkeit über eine konstante Spannung und einen festen Vorwiderstand zur erreichen, benötigen LEDs einen konstanten Strom. Je nach Leistung der LED kann dies auf verschiedene Arten realisiert werden. Man spricht hier vom sogenannten „LED Treiber“, der eben den Stromfluss steuert/regelt, damit die LED nicht den Strom- bzw. Hitzetod stirbt. Jetzt kann man diese Elektronikschaltung selbst zusammenlöten, oder man kauft wieder die günstige China-Ware, in der Hoffnung, dass die Steuerung funktioniert…

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Jetzt benötige ich also noch eine Art Gehäuse und 12V für den Lüfter. Elektronik zum löten für stabile 12V gibts für unter 5€. Gehäuse habe ich erst überlegt alles in ein 150´er Rohr zu basteln, fand dann aber noch ein altes externe Bandlaufwerk (Herstellungsdatum 1995). Ein schöner Kasten aus Metall. Super! Alle Innereien entfernt und warte! Was ist denn das? Ein Netzteil mit Konstantstromquelle und eine Platine mit 5V und 12V inkl. Lüftersteuerung sowie einem Gehäuselüfter! WAHNSINN! Nochmal Geld gespart: die oben erwähnte Elektronik für 5€ ! Also alles raus, außer Netzteil, Platine und Lüfter. Auf den Deckel noch einen alten Möbelgriff geschraubt und schon hatte ich ein tragbares Gehäuse mit Schalter und Netzkabel.

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Jetzt nur noch alles verstauen (LED Treiber) und festschrauben (Kühlkörper mit LED und Lüfter), Lüfter auf die vorhandenen 3-PINS stecken und Kabel des Treibers an die LED löten (hier musste ich mit 200´er Schleifpapier die Lötfahnen anrauen/von der obersten Schicht befreien, weil das Lötzinn nicht hielt). Den Primärkreis des Treibers noch an die 230V und fertig!

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Also, ich fasse zusammen:
Klar wird die 100W LED warm, allerdings habe ich nach 5 Minuten keinen merklichen Temperaturanstieg am Kühlkörper verzeichnet. Ein längerer Dauerbetrieb steht noch aus – allerdings glaube ich, dass die beiden Lüfter reichen: Der Lüfter am Kühlkörper schiebt die Luft ins Gehäuse und der Gehäuselüfter schiebt die Luft weiter nach außen.

Kosten:
LED mit Treiber im Bundle aus China: 15,99€
Gehäuse: 0€
Elektronik: 0€
Kühlkörper mit Lüfter: 0€
Wärmeleitpaste: 0€

So sieht der Baustrahler zusammengesetzt und in Betrieb aus (direktes Bild in den Lichtstrahl ging nicht – da hat das iPhone gestreikt):

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Das Bild entstand tagsüber – es ist also schon hell. Ich würde sagen:
Challenge mastered!

27Jul/16

Miniprojekt „Pimp my Bollerwagen“

Der Bollerwagen von den Kids sah sehr schlecht aus. Der rote Pulverlack war stark verwittert und an manchen Stellen stark verblasst, zudem ist an manchen Stellen der Rost durchgekommen und eine Halterung war gerissen.
Da die Räder immer dann platt waren wenn man ihn gebraucht hätte, habe ich schon vor 3 jahren die Reifen gegen Vollgummireifen ausgetauscht. Das war eine sehr gute Entscheidung: stehts war er einsatzbereit und einen größeren „Rollwiederstand“ konnte ich auch nicht wirklich feststellen…

Also zurück zur Ausgangslage. Dank Opas Schweißgerät (Modell „Nachkriegszeit“) konnte ich den Halter mehr oder weniger funktionell wieder befestigen. Über die Optik der Schweißnaht kann man sich streiten 😉
Alle Anbauten, Holz und Verschraubungen entfernt, Lack an der zu schweißenden Stelle entfernt und den restlichen Lack mit grobem Schleifpapier angeraut. Danach gesäubert und Schleifstaub entfernt und mit „Hammerit“-Lack bepinselt. Hammerit blau. Die Farbe passt wiedrum zu den Felgen der Vollgummireifen.

Beim Holz habe ich erst noch überlegt, ob ich Holz-Lasur auftragen soll. Allerdings hatte ich auch noch ein Holz-Öl mit gelblicher Pigmentierung (gelbliche Farbe). Die Lasur hätte ich erst noch kaufen müssen, also habe ich mich dann fürs Öl entschieden. Aufgetragen, alles trocknen lassen und wieder zusammengebaut. Mit dem gelblichen Holzöl passen die Holzteile wiederum zu den gelben Vollgummireifen. Alles in allem „stimmig“ wie ich finde.

Den Griff werde ich noch mit einem Fahrradlenker-Wickelband bestücken – das ist allerdings noch nicht da. Aber hier das Ergebnis:
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13Jun/16

Projekt Sonnenschirmständer

Da wir uns einen 3m Ampelschirm zugelegt haben und mir der Ständer so garnicht zugesagt hat (Metallkreuz für 4 Platten reinzulegen), er auch nicht „portabel“ war und die Granitplatte mit 50kg 80€ gekostet hätte (ohne Versand), habe ich mir einige Bauanleitungen angesehen. Habe mir wieder aus 4 Stück einen „Masterplan“ erstellt und angefangen.

Zuerst habe ich mir aus Reststücken vom Hausbau eine „Innenkonstruktion“ erstellt.

Dann alles mit Terrassendielen (die billigsten Druckimpregnierten) verblankt, unten Rollen angebracht (2 mit Stopfunktion):

Dann den Fuß (Metallkreuz) vom Originalständer so gekürzt, dass es in die Innenkonstruktion hineinpasst und mit dem Holz der Innenkonstruktion verschraubt (Bild fehlt leider) und dann einen Mörtelkübel drüber gestülpt und mit Splitt den wir noch hatten befüllt, Deckel drauf. Fertig

08Jun/16

Terrassenbau

Bereits dieses Jahr konnten wir noch die Terrasse angehen.
Tiefboards wurden (in Beton) gestellt, aufgeschottert (einen Teil hatten wir bereits bei der Herrichtung für die Bodenplatte mit aufschottern lassen), Splitt eingebracht und die Terrassen(beton-)platten verlegt.

Hier mal ein Bild vorher:

Hier danach:

Und die Betonplatten im Detail:

Vielleicht sind zwei Dinge aufgefallen:
Zum einen waren die Fundamente der Terrassenüberdachung viel zu hoch – laut Plan waren sie ok, allerdings hat niemand dran gedacht, dass die Trittstufen der bodentiefen Fenster tiefer sind als die Oberkante des Fertigfußbodens 🙁 Daher mussten die aufwendig um ca. 10cm gekürzt werden.
Zum anderen ist die Terrasse nicht ganz bis zum Haus „angefügt“. Hier muss zum Schutz der Holzkonstruktion Teile der DIN 68800 (Holzschutz) und der DIN 18195 (Gebäudeabdichtung) beachtet werden.
Da es sich um ein Fertighaus in der Holzständerbauweise handelt und die Garantie natürlich erhalten bleiben soll, haben wir dies nach Vorgaben von Danwood so gelöst:


Anstelle des Gitterostes werden wir aber 2 Terrassendielen (der Optik wegen) „offen“ verlegen – also so, dass genug Durchlüftung stattfindet.
Die Drainage ist durch 1m Schotter nach unten gesichert ^^

08Jun/16

UDS – Ugly Drum Smoker

So, aus etlichen alten teilen und einem Ölfass habe ich mir noch letztes Jahr einen Smoker gebastelt. Anleitungen gibts zuhaufe im Netz – habe mir einfach aus jedem das Beste – besser: passendste für mich herausgesucht. Ich habe nun schon drei Durchläufe im Smokerbetrieb (für mehr hats leider nicht gereicht) und habe nun jedesmal noch etwas optimiert. Unter anderem habe ich die Wasserschüssel deutlich vergrößern müssen.

Was auch recht cool ist: Grillbetrieb
Ich habe mir den Smoker so gebaut, dass ich den Kohlekorb anstelle der Wasserschüssel auch auf die zweite Ebene stellen kann. Somit kann ich darüber direkt grillen. Ich muss also hierzu nur die Wasserschüssel vom zweiten Rost entnehmen und den Kohlekorb auf den zweiten Rost stellen. Zusätzlich zum Warmhalten (oder zur Ablage) habe ich noch einen alten, rechteckigen Edelstahlrost oben auf die Tonne gelegt.
Funktioniert wunderbar!

Der Grillbetrieb lief jetzt schon öfters!

Der Griff ist einfach ein mit Dicklack versehenes Rundholz was Opa noch hatte zwischen zwei Winkel. Die beiden Rauchöffnungen habe ich fertig im Netz gekauft.

07Apr/16

Datentracking Mobilfunk

Alle großen Mobilfunkanbieter sammeln eure Daten und verkaufen sie – zwar anonymisiert, allerdings kann man einiges daraus lesen (z.B. Bewegungsprofile).
Daher gibt es im sogenannten Opt-Out-Verfahren die Möglichkeit dem ganzen zu wiedersprechen. Hier die Links mit Info und Opt-Out-Möglichkeit für Telekom und O2/Eplus.
Ich kann es jedem nur empfehlen davon gebrauch zu machen und seine Daten zu schützen und der Verwendung Eurer Daten zu wiedersprechen!

Telekom
https://www.optout-service.telekom-dienste.de/public/anmeldung.jsp

O2/Eplus/Telefonica
https://www.telefonica.de/dap/selbst-entscheiden.html