Kinder und Tablets oder Smartphones

Vielleicht geht es euch auch so: die Kinder sollen nicht abgehängt sein und den Zugang zu einem Tablet oder Smartphone haben. Das ganze soll natürlich sicher und so gefahrlos wie möglich sein.

Wir haben zuhause eine feste Oberfläche (Kindersicherung) gestestet mit dem Ergebnis, dass es Kinder doch schaffen die Einstellungen zu umgehen (z.B. Onlinezeit) und es den Spaß am Gerät dann doch etwas hemmt, da die Kinder (verständlicherweise) eingeschränkt sind.

Hierzu habe ich eine gute Webseite gefunden, die Apps auf ihre Kindertauglichkeit testet. Sie gibt sogar Hilfestellung für Eltern und zeigt auf, wo welche Einstellungen entweder bei Apple-Geräten oder bei Android-Geräten zu empfehlen sind.

https://www.klick-tipps.net/startseite/

Wir haben uns aus Kostengründen auch für Android-Geräte entschieden um dann festzustellen, dass die Einstellungsmöglichkeiten doch sehr gering sind und ohne extra Software das Gerät nicht ganz so sicher zu benutzen ist oder eben sehr stark eingeschränkt ist. Zudem finden Kinder immer (!) eine Möglichkeit, wie die Screentime (oder anderes) umgangen werden kann. Als IT´ler beruhigte ich meine Frau und dann wurde ich eines besseren belehrt…

Daher werden wir nun auf Apple Geräte mit iOS umsteigen. Hier sind die Einstellungen/Vorgaben der Eltern viel feiner einstellbar. Im Elternbereich der Webseite, kann man den Unterschied schon bei den Einstellungsmöglichkeiten zwischen Android und Apple sehen. https://www.klick-tipps.net/eltern/

Frohe Ostern!

Ich habe schon lange nichts mehr gepostet – es gibt viel zu tun. Im Garten geht es nun auch weiter…

Daher möchte ich es nicht versäumen euch frohe Ostern zu wünschen!

3D Drucker Creality CR-10

Da ich mir ein neues Spielzeug zugelegt habe, habe ich auch gleich die Erfahrung beim Zusammenbau und das Lesen vieler Foreneinträge dazu genutzt ein Startrer Tutorial zum Creality CR-10 zu erstellen. Hier der Link zu einem Blog das sich mit 3D Druckern befasst. Dort habe ich einen Gastbeitrag dazu veröffentlicht.
http://drucktipps3d.de/cr10-handbuch-fuer-neubesitzer/

Fürs Offline lesen: Creality_CR10_Starter_Tutorial

Da das Thema 3D Druck sehr komplex und umfangreich ist, werde ich es hier auf der boell.tv nur erwähnen und verweise auf die Seite http://drucktipps3d.de Dort bin ich als Andy unterwegs.

CR10

Der Homewizard und die Sprachsteuerung

Leider unterstützt der Homewizard „Out of the Box“ keine Sprachsteuerung. Auch der Support von Homewizard vertröstet immer wieder mit „wir arbeiten dran“. Also habe ich mal eben geschaut was man alles mit Homewizard verbinden kann. Schnell bin ich auf die HA-Bridge gestoßen. Mit der HA Bridge können verschiedene Bridges emuliert werden. Zuerst versuchte ich für Siri eine benötigte „Homebridge“ zum Laufen zu bekommen, allerdigs war es mir dann zu umständlich ein iOS Gerät in der Nähe zu haben was auf „Hey Siri“ reagiert. Liegt das iPhone mal 5 Meter weg und ist in der Hülle, wirds schon wieder schnell blöd: ich laufe doch irgendwo hin und drücke evtl. noch nen Homebutton.
Ergo: Ich nutze doch Amazon Alexa! Die hört mich auch noch durch die geschlossene Tür 🙂
Des einen Feature ist des anderen Verteufelung: Hört Alexa alles was ich sage? Ganz klar JA! Aber sendet Alexa auch alles ins Netz an Amazon? Ganz klar NEIN – Stand Dezember 2017. Warum schreibe ich das hier: Alexa reagiert auf das Aktivierungswort. Sie „hört“ also die ganze Zeit zu. Interpretiert wird das ganze aber „lokal“ im Echo. Erst wenn das Aktivierungswort erkannt wird, sendet Alexa das erkannte an Amazon-Server, die das ganze „übersetzen“. Über eine Traffic-Analyse konnte ich das soweit bestätigen: der Traffic kommt erst beim Aktivierungswort zustande… Ob das immer so bleibt müsste man theoretisch nach jeder Firmwareänderung testen. Die bekommt man allerdings nicht immer mit.

Aber jetzt ist sie schon mal da und die HA-Bridge schließt den Kreis zwischen dem Homewizard und der Sprachsteuerung.
Der Homewizard kann über einfache Web-Aufrufe gesteuert werden. Hilfreich hierzu ist die folgende Seite:
http://wiki.td-er.nl/index.php?title=Homewizard

In der HA-Bridge können einfache http-Schalter erstellt werden. Hinter diese Schalter müssen nun die passenden Befehle von eurem Homewizard hinterlegt werden. Diese emulierten Schalter, können dann von Alexa per Sprache ausgeführt werden. Sie müssen zuvor in der Alexa-App gesucht werden.

Ich habe dazu die HA-Bridge auf einem Raspberry Pi 3 installiert. Anleitungen zum Raspberry gibt es tausende – einfach googeln – das spare ich mir hier. Die HA-Bridge gibts auf Github zum download. Orientiert habe ich mich über folgende Anleitung: http://blog.sven-krampe.de/2016/12/homewizard-ueber-amazon-echoalexa-steuern/

Mit der HA Bridge könen also mehrere Systeme bedient werden: neben Alexa und Siri kommen auch noch google sowie Philips Hue und IFTTT mit ihr klar.
Die HA-Bridge ist ne coole Sache – sie läuft sehr stabil und ich kann nun über Alexa-Befehle Schalter, Steckdosen, Lampen und Rolladen sowie Szenen aufrufen und steuern!

Weihnachten steht vor der Tür

Dieses Jahr nicht nur gefühlt früher, auch tatsächlich. Man ging das wieder schnell…

2017 ist viel passiert bei uns und in der Welt – trauriges und erfreuliches:

Donald Trump wird als 45. Präsident der USA vereidigt
Nena steht seit 40 Jahren auf der Bühne
Gauck geht, Steinmeier kommt
Comeback der Kelly Family – die Haare wurden kürzer
Der Kanzler der Einheit Helmut Kohl stirbt
Peter Steudtner kommt nach 100 Tagen frei – weitere Deutsche sitzen in türkischer Haft
Lady Diana starb vor 20 Jahren – ihr Andenken lebt weiter
Es wird gewählt, doch Jamaika schlägt fehl
Eine Ära geht zu Ende – letzter Flug der Air Berlin
Prinzessin Kate wird erneut schwanger
Attentat in Las Vegas 59 tote über 500 verletzte – weitere Attentate in der Welt
Sturmtief Xavier zieht durch Europa und richtet große Schäden an – er fordert insgesamt 9 Todesopfer
Patrick Lange wird Ironman
Die Ehe für alle ist da – es darf geheiratet werden
Bumm Bumm Boris Becker wird 50
Harry verlobt sich mit Meghan Markle – die Briten sind entzückt
Leonardo da Vincis „Salvator Mundi“ (Jesus in Öl auf Walnussholz) wird für 450 Millionen US-Dollar versteigert

weihnachten2017

Ich hoffe, dass Ihr Eure eigenen Erlebnisse, die Ihr mit dem Jahr 2017 verknüpft, als gute Erfahrung ablegen könnt und Euch mit neuen Vorsätzen auf 2018 freut!
Da leider nichts beständiger ist als die Schnelllebigkeit (verbunden mit dem Stress und der Hektik des Alltags), wünschen wir Euch und Euren Lieben eine ruhige und besinnliche (Weihnachts-)Zeit, dass Ihr etwas zu Ruhe kommt und Euch Zeit für Eure Familie und Freunde nehmen könnt.

Wir wünsche allen Lesern unseres Blogs viel Gesundheit und Wohlergehen und schon jetzt alles Gute für das Jahr 2018!

Abschied

Wir haben eine Freundin und lieben Menschen verloren. Alles was uns bleibt sind die Erinnerung an die schönen Stunden mit Melanie…
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DIY – 100W Baustrahler für 16€

Ein Baustrahler muss her. Am liebsten mit LED, weil Energiesparender und moderner. Schnellcheck bei Amazon mit dem Ergebnis: ein Halogenstrahler ist deutlich günstiger als einer mit LED.
Da ich keine anderen Vorgaben hatte hinsichtlich Größe und oder Transportabilität etc. gab es also nur den Preis: so günstig wie möglich!

Challenge Accepted!

Nach einer kurzen Recherche fand ich eine 100W LED (Selbstbausatz – also ohne Elektronik etc.) für 40€ bei den üblichen Elektronik-Versandhäuser. Oder eben China-Ware für 4,00€ inkl. Versand aus China (wie machen die das blos?). Na egal – mit 4,00€ kann man nicht viel falsch machen. Hinsichtlich der Qualität gab es eigentlich nur positive Berichte. Der Langzeittest wird es zeigen…

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Klar war, dass bei 100 Watt einiges an Abwärme anfällt, die „abgeführt“ werden muss. Ich hatte noch einen Kühlkörper von einem alten PC inkl. Lüfter. Also die LED mit Wärmeleitpaste versehen und auf den Kühlkörper gesetzt und verschraubt.

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Die Lichtstärke wird vom Strom bestimmt und der Widerstand einer LED verändert sich in Abhängigkeit zur Lichtleistung. Anstatt eine gleichmäßige Helligkeit über eine konstante Spannung und einen festen Vorwiderstand zur erreichen, benötigen LEDs einen konstanten Strom. Je nach Leistung der LED kann dies auf verschiedene Arten realisiert werden. Man spricht hier vom sogenannten „LED Treiber“, der eben den Stromfluss steuert/regelt, damit die LED nicht den Strom- bzw. Hitzetod stirbt. Jetzt kann man diese Elektronikschaltung selbst zusammenlöten, oder man kauft wieder die günstige China-Ware, in der Hoffnung, dass die Steuerung funktioniert…

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Jetzt benötige ich also noch eine Art Gehäuse und 12V für den Lüfter. Elektronik zum löten für stabile 12V gibts für unter 5€. Gehäuse habe ich erst überlegt alles in ein 150´er Rohr zu basteln, fand dann aber noch ein altes externe Bandlaufwerk (Herstellungsdatum 1995). Ein schöner Kasten aus Metall. Super! Alle Innereien entfernt und warte! Was ist denn das? Ein Netzteil mit Konstantstromquelle und eine Platine mit 5V und 12V inkl. Lüftersteuerung sowie einem Gehäuselüfter! WAHNSINN! Nochmal Geld gespart: die oben erwähnte Elektronik für 5€ ! Also alles raus, außer Netzteil, Platine und Lüfter. Auf den Deckel noch einen alten Möbelgriff geschraubt und schon hatte ich ein tragbares Gehäuse mit Schalter und Netzkabel.

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Jetzt nur noch alles verstauen (LED Treiber) und festschrauben (Kühlkörper mit LED und Lüfter), Lüfter auf die vorhandenen 3-PINS stecken und Kabel des Treibers an die LED löten (hier musste ich mit 200´er Schleifpapier die Lötfahnen anrauen/von der obersten Schicht befreien, weil das Lötzinn nicht hielt). Den Primärkreis des Treibers noch an die 230V und fertig!

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Also, ich fasse zusammen:
Klar wird die 100W LED warm, allerdings habe ich nach 5 Minuten keinen merklichen Temperaturanstieg am Kühlkörper verzeichnet. Ein längerer Dauerbetrieb steht noch aus – allerdings glaube ich, dass die beiden Lüfter reichen: Der Lüfter am Kühlkörper schiebt die Luft ins Gehäuse und der Gehäuselüfter schiebt die Luft weiter nach außen.

Kosten:
LED mit Treiber im Bundle aus China: 15,99€
Gehäuse: 0€
Elektronik: 0€
Kühlkörper mit Lüfter: 0€
Wärmeleitpaste: 0€

So sieht der Baustrahler zusammengesetzt und in Betrieb aus (direktes Bild in den Lichtstrahl ging nicht – da hat das iPhone gestreikt):

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Das Bild entstand tagsüber – es ist also schon hell. Ich würde sagen:
Challenge mastered!

Miniprojekt „Pimp my Bollerwagen“

Der Bollerwagen von den Kids sah sehr schlecht aus. Der rote Pulverlack war stark verwittert und an manchen Stellen stark verblasst, zudem ist an manchen Stellen der Rost durchgekommen und eine Halterung war gerissen.
Da die Räder immer dann platt waren wenn man ihn gebraucht hätte, habe ich schon vor 3 jahren die Reifen gegen Vollgummireifen ausgetauscht. Das war eine sehr gute Entscheidung: stehts war er einsatzbereit und einen größeren „Rollwiederstand“ konnte ich auch nicht wirklich feststellen…

Also zurück zur Ausgangslage. Dank Opas Schweißgerät (Modell „Nachkriegszeit“) konnte ich den Halter mehr oder weniger funktionell wieder befestigen. Über die Optik der Schweißnaht kann man sich streiten 😉
Alle Anbauten, Holz und Verschraubungen entfernt, Lack an der zu schweißenden Stelle entfernt und den restlichen Lack mit grobem Schleifpapier angeraut. Danach gesäubert und Schleifstaub entfernt und mit „Hammerit“-Lack bepinselt. Hammerit blau. Die Farbe passt wiedrum zu den Felgen der Vollgummireifen.

Beim Holz habe ich erst noch überlegt, ob ich Holz-Lasur auftragen soll. Allerdings hatte ich auch noch ein Holz-Öl mit gelblicher Pigmentierung (gelbliche Farbe). Die Lasur hätte ich erst noch kaufen müssen, also habe ich mich dann fürs Öl entschieden. Aufgetragen, alles trocknen lassen und wieder zusammengebaut. Mit dem gelblichen Holzöl passen die Holzteile wiederum zu den gelben Vollgummireifen. Alles in allem „stimmig“ wie ich finde.

Den Griff werde ich noch mit einem Fahrradlenker-Wickelband bestücken – das ist allerdings noch nicht da. Aber hier das Ergebnis:
bollerwagen