Endlich ist es soweit! Der Dreh zu „Rebus“ (Pilot zu einer eventuellen Serie) beginnt am kommenden Wochenende. Die Vorbereitungen laufen bereits schon jetzt – Produzent (Alexander Dieckmann), Regisseur (Patrik Gölz), Regi-Assi (Philip Koblmiller), Drehbuchautorin (Sarah Augstein), Kamera (Julia Baumann) und andere Menschen sind schon in Mannheim… Heute muss ich mein Kostüm anprobieren (ich werde als Polizist zu sehen sein). Bin gespannt wie es am „Set“ so daher gehen wird. Gedreht wird einmal im Vermögensamt (dient als Polizei-Kommissariat) und am HBF Mannheim (Showdown) sowie am Freitag in Ludwigshafen in einem alten Haus.

Paddes Homepage: www.paddefilm.com

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7 thoughts on “Drehtage in Mannheim

  1. Super Super!
    Mein Freund wird Weltstar!!! Steht auf den großen Brettern, die die Welt bedeuten!!! Da kann man nur mächtig stolz sein! Und dann noch die Sache mit Text – auch wenns nur 2 Sätze sind, aber immerhin – dann ist es schon schwerer die Person später wieder rauszuschneiden 😉
    Toll, weiter so!

  2. Ein Mädchen verschwindet Mysteriöses an Gleis 1
    Filmteam dreht Krimiserie am Hauptbahnhof
    Von unserem Redaktionsmitglied Roger Scholl
    Türen auf, raus aus dem Wagen, nach da vorne hetzen, den Lageplan leicht zerknittert auf die Motorhaube knallen und dann jeder so irgendwie angespannt gucken. Nochmal ab da. „Auf Position. . . uuund Achtung. . . Kamera ab.“ Die Türen am grauen Benz-Kombi fliegen auf, mit wehenden Jacken-Schößen stürmt das Kripo-Team um die vorderen Kotflügel herum, der Herr Kommissar reißt schon im Rennen die Karte aus der Tasche – da brüllt der Regisseur schon wieder dieses Wort: „Ausss!“ Diesmal ist der Mann vom Ton unzufrieden, eine kreischende OEG in der Kurve, „geht nicht“. Also – alle zurück in den Benz. Nochmal ab da. Später, viel später, wird Producer Alex Dieckmann bedächtig den Kopf wiegen und sich für die neunte Klappe entscheiden. Es ist sein Film, den das Team von der Filmakademie Ludwigsburg da gestern am Hauptbahnhof dreht, seine Abschlussarbeit. Ein Mystery-Krimi aus Mannheim, die seltsame Geschichte eines verschwundenen Mädchens, das von seiner. . . Halt. Nein. Stopp. Mehr dürfen wir auf gar keinen Fall verraten.
    10.30 Uhr, eine klamme Kälte liegt über dem Willy-Brandt-Platz, seit gut drei Stunden friert hier jeder im Team geduldig vor sich hin. Allenfalls der Kaffee, der dort drüben auf dem kleinen Camping-Klapptisch neben dem Requisiten-Laster aus der Maschine röchelt, hält einen warm. „Das Zeug ist lebenswichtig beim Dreh“, Chris Link, der Aufnahmeleiter, kennt die Gesetze des Sets. „Wie auf dem Schiff: Gib deinen Leuten anständig zu essen und zu trinken, und sie werden nicht meutern.“ Schließlich arbeiten die Kamerafrau, die Tontechniker, die Maskenbildner, sämtliche Assistenten, ja sogar der Regisseur und der Producer, ohne einen Pfennig Geld dafür zu sehen. „Das ist dem Alex seine Diplomarbeit, wir alle sind Freunde, Bekannte, Kommilitonen, wir machen das für ihn.“ Man hilft sich gegenseitig, jeder kennt jeden, sogar die Schauspieler bekommen nichts außer Anfahrt, Verpflegung und Hotelzimmer. Michael Trischan zum Beispiel, der war schon im „Tatort“, bei „Adelheid und ihre Mörder“ und im „Polizeiruf 110“ zu sehen – ein Profi zum Selbstkostenpreis? Dieckmann erklärt das Geschäft: „Das ist, wenn du so willst, ein gigantisches Casting hier“, will sagen: Wenn die Studenten später mal mit beiden Beinen im Beruf stehen, erinnern sie sich bei der Besetzung von Hauptrollen ganz bestimmt daran, wer ihnen geholfen hat, als sie noch keine dicken Budgets zur Verfügung hatten.
    Vielleicht klappt es ja und SAT 1 kauft die Krimiserien-Idee. „Rebus“ soll das Werk heißen, es geht um Vermisste und um einen kleinen Verwaltungsangestellten bei der Kripo. „Ein biederer Typ, aber einer mit einer ganz besonderen Gabe.“ Max Freimuth, so heißt die Figur, arbeitet im Archiv, und manchmal, wenn er eine Vermisstenakte in die Finger bekommt, durchzuckt es ihn plötzlich und er kann für den Bruchteil einer Sekunde erahnen, wo die Gesuchten vielleicht sein könnten.
    Doris Pilos hat diese Gabe nicht. Sie weiß nur, wo sie selbst sein könnte: „Bahnsteig Eins, und zwar irgendwann am Nachmittag.“ Doris Pilos ist Komparsin, ein Regieassistent hat die kleine Gruppe hier oben in dem engen Zimmer im Bürotrakt des Bahnhofs auf ihren großen Auftritt eingeschworen. Die Mannheimerin, sie hat sich nach einem Aufruf im „MM“ für den Null-Gage-Job beworben, bekommt eine tragende Rolle: „Ich hab‘ ’nen Koffer in der Hand, ich steh ‚rum und sag‘ kein Wort.“
    Das allerdings kann noch dauern. Im Moment gehen sie unten vor dem Bahnhof wieder mal zum silbergrauen Benz-Kombi zurück. Kripo-Einsatzbesprechung, die Achte. Nochmal ab da.
    Mannheimer Morgen
    29. November 2006

  3. Hallo Andreas,
    hab gerade im Internet nach Berichten über Rebus gesucht und auf wehn muß ich da stoßen?
    Auf den nervigen Mann mit der lustigen Hose 🙂
    Ich hoffe du hast das Trauma überwunden und wirst nicht in Therapie gehen müssen.
    Die letzten Tage waren noch richtig witzig, schade das du nicht länger drehen mußtes. Dann hätten wir deinen grüner Weihnachtselfenstring bestimmt noch in den Film einbauen können.

    Liebe Grüße von deiner Puderfrau Alex

  4. Hallo Alex!
    Also mein Betreuer meinte, dass ich Glück habe und nur ca. 50 Sitzungen bei ihm brauche =)
    Ich bin zurück im harten Alltag und muss aber sagen, dass ich den kurzen „Ausflug“ zum Film sehr aufregend fand (auch wenn man mich nun „Filz-Arsch-Andi“ nennt). Es war natürlich auch mal Interessant meinen Kumpel Padde bei der Arbeit zu sehen und auch alle anderen Leute die da am Set „herumwuseln“, inklusive Dir – meiner Puderfrau 😉
    Mir wurde gesagt, dass die Premiere des Films irgendwann im März ist – vielleicht sehen wir uns ja dann da…

  5. Hey Leute, holt euch am besten jetzt schon ein Autogramm von Filz-Arsch-Andi, oh…, ähm ich meinte natürlich von Andi Supercop Griiiiins
    Später müssen wir uns vielleicht Ewigkeiten dafür in der Schlange anstellen 😉

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