Es ist vollbracht – das Grundstück ist gekauft. Wir haben als Vorbereitung für die nächsten Arbeiten bereits eine kleine Mauer beseitigt (damit eine Einfahrt möglich ist).
Als nächstes wurde bereits das Unkraut bis auf Bodentiefe zurückgeschnitten und diverse Sträucher beseitigt und die Pflaumenbäume gestutzt (Sense kann ich nicht empfehlen, besser elektrischer oder benzinbetriebener Rasentrimmer ;). Der Brombeerstrauch im Bild links bleibt, bis er abgeerntet ist.
Jetzt ist es nötig, dass zuerst das Erdkabel vom lokalen Energiedienstleister (welches mittig durch das Grundstück läuft) beseitigt wird und der Holzmast mit Abspannung (hinten rechts). Erst nach diesen Erdarbeiten werden wir mit dem Auffüllen des Grundstücks auf Straßenniveau beginnen können.

Parallel laufen die Planungsarbeiten für Haus und Garage. Die ersten Rohpläne wurden von uns erstellt: wie kann eine Garagenaufteilung aussehen und wie kann eine Aufteilung im Haus aussehen.
Wünsche und nette Gimmiks wurden mit eingeplant, denn den Rotstift können wir immer noch ansetzen…
Hier einige Gedankengänge:
Welche Räume übereinander (z.B. Bad über Hauswirtschaftsraum wegen Versorgungsleitungen)
Wo sitzt der Technikraum (woher kommen die Zuleitungen)
Wo macht eine Tür nach außen Sinn und wo ein Fenster
Ausrichtung der Räume nach Nord/Süd/West/Ost beachten
Auf welche Seite kommt die Garage / Abstand zum Haus
bauliche Gegebenheiten
Vorgaben des Bebauungsplans beachten
Zugang zum Keller von außen
Größe der Garage
Bei Südseite: Schatten durch Markiesen oder Dachvorsprung, etc.
bei besonderen Wünschen wie z.B. große Dusche die Raumgröße bereits bei der Planung beachten
wo können Probleme entstehen (bereits jetzt beachten und wenn etwas auffällt gleich notieren)

Da wir jemanden an der Hand haben, der uns ein Fertighaus in Massiv- und Holzbauweise berechnen bzw. kalkulieren kann, haben wir diese Möglichkeit angenommen und warten nun auf ein neutrales „Referenz-Angebot“ (wenn man das so nennen kann). Natürlich ist hier wichtig die Bauleistungsbeschreibung genau zu vergleichen – wem das schwer fällt kann ich ein Buch von der Verbraucherzentrale empfehlen (http://www.vzbv.de/ratgeber/Muster_Baubeschreibung.html).

Als nächstes werden wir die ersten Termine mit den Fertighaus-Anbietern vereinbaren, um die ersten Angebote einzuholen. Wir empfehlen hier zuerst immer ein Angebot für ein „schlüsselfertiges“ Haus einzuholen, denn dann ist ein runterrechnen in die verschiedenen Ausbaustufen tatsächlich „lohnenswert“ 😉
Was definitiv immer beachtet werden sollte: Zahlungsweise nur nach Bauabschnitten! Niemals komplette Vorkasse oder andere ungünstigen Zahlungsweisen für die Bauherren! Die Probleme die daraus resultieren können, kenn man von zahlreichen Berichten aus Internet und TV…

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